Heute gibt es gute Nachrichten aus dem Beschäftigungs- und Sozialausschuss: Gerade wurde mein Bericht für mehr Demokratie am Arbeitsplatz mit 47 Ja-Stimmen, 7 Gegenstimmen und 7 Enthaltungen angenommen. Das ist ein wichtiger Schritt für mehr Mitbestimmung von Arbeitnehmer*innen in der EU.

Mit dem Bericht wollen wir europäische Mindeststandards für die Rechte von Arbeitnehmer*innen auf Information, Konsultation, Repräsentation und Partizipation sichern. Bisher gibt es einen Flickenteppich von Regelungen zur Mitbestimmung, der keine Rechtssicherheit bietet. Deshalb fordern wir eine europäische Rahmenrichtlinie zur Demokratie am Arbeitsplatz!

Außerdem wollen wir dafür sorgen, dass Unternehmen Mitbestimmungsrechte nicht durch ihre Rechtsform (Societas Europeae, SE) oder Merger umgehen können.

Wusstet ihr, dass wir von Demokratie am Arbeitsplatz alle profitieren?
Mitbestimmte Unternehmen wirtschaften nachhaltiger, sorgen für bessere Ausbildung und verringern die Ungleichheit zwischen männlichen & weiblichen Beschäftigten.
Also: Schluss mit #UnionBusting und der Verletzung von Mitbestimmungsrechten!

Hier findet ihr die Pressemitteilung mit ausführlichen Informationen. Und hier könnt ihr nachlesen wie ich mich in der Zeitung Euractiv zu meinem Bericht geäußert habe.

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Das Europäische Parlament und der Rat der Europäischen Union werden heute die Reform der Verordnung zur Koordinierung sozialer Sicherungssysteme unterzeichnen. Nach fast zehn Jahren Verhandlungen und mehreren Anläufen wird die Reform damit abgeschlossen. Sie schafft mehr Rechtssicherheit für rund 14 Millionen EU-Bürger*innen, die in einem anderen EU-Land leben oder arbeiten. Die neuen Regeln betreffen insbesondere Arbeitslosengeld, Familien- und Pflegeleistungen sowie den Sozialversicherungsschutz bei grenzüberschreitender Arbeit und Entsendungen.