Beteiligung von Bürger*innen und Zivilgesellschaft an der Konferenz zur Zukunft Europas

04.12.2020 | Ausschussarbeit, Konstitutionelle Fragen

Können wir es uns leisten, die Zukunftskonferenz immer weiter zu verschieben?

Nein. Die Resolution des EU-Parlaments zur Konferenz zur Zukunft Europas mit einem ausführlichen Konzept wurde vor einem Jahr mit einer breiten Mehrheit angenommen. Seitdem ist leider nicht viel passiert. Wir diskutieren immer noch, ohne dass der Startschuss gefallen ist. Was für ein Signal senden wir EU-Bürger*innen, wenn der Rat und die Vertreter*innen der Mitgliedstaaten die Konferenz zur Zukunft Europas blockieren, weil sie sich nicht auf elementare Bestandteile einigen können?

Das Interesse in der Zivilgesellschaft ist da und es gibt viel dringenden Diskussionsbedarf – die Konferenz muss jetzt starten! Dabei ist mir sehr wichtig, dass die Beteiligung von Bürger*innen klar geregelt ist: es muss deutlicher werden, was mit ihren Vorschlägen passiert und ob sie an der Prioritätensetzung der Konferenz beteiligt werden. Mehr Informationen dazu findet ihr in meinem Statement aus dem AFCO-Ausschuss.

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Das Europäische Parlament und der Rat der Europäischen Union werden heute die Reform der Verordnung zur Koordinierung sozialer Sicherungssysteme unterzeichnen. Nach fast zehn Jahren Verhandlungen und mehreren Anläufen wird die Reform damit abgeschlossen. Sie schafft mehr Rechtssicherheit für rund 14 Millionen EU-Bürger*innen, die in einem anderen EU-Land leben oder arbeiten. Die neuen Regeln betreffen insbesondere Arbeitslosengeld, Familien- und Pflegeleistungen sowie den Sozialversicherungsschutz bei grenzüberschreitender Arbeit und Entsendungen.