Die Konferenz zur Zukunft Europas bietet den idealen Rahmen zur Auseinandersetzung mit dieser Frage. Für mich ist entscheidend, dass Bürger*innen eine entscheidende Rolle spielen bei dieser Konferenz, es geht schließlich um ihre Zukunft.  Die Corona-Pandemie hat eine schwere soziale und wirtschaftliche Krise ausgelöst. Durch diese Erfahrung hat sich das europäische Integrationsprojekt in einigen Bereichen unverhofft rasant weiterentwickelt, z.B durch das beispielloses Anleiheprogramm, um die wirtschaftlichen Folgen einer beispiellosen Krise zu bewältigen oder durch den Gemeinschaftskauf von Impfstoffen. Es liegt aber noch eine Menge Arbeit vor uns, denn die Corona-Pandemie hat die neurotischen Schwächen der EU noch einmal deutlich vor Augen geführt. Mehr dazu findet ihr in einem Gastbeitrag im Tagesspiegel, den ich mit anderen Abgeordneten geschrieben habe:

https://m.tagesspiegel.de/politik/die-eu-politik-wird-maechtiger-bei-gesundheit-und-umwelt-ist-der-nationale-ansatz-bereits-passe/26786174.html

Einen weiteren Gastbeitrag zur Zukunftskonferenz im EUobserver findet ihr hier. Der Artikel ist auf Englisch erschienen.

https://euobserver.com/opinion/150564

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Das Europäische Parlament und der Rat der Europäischen Union werden heute die Reform der Verordnung zur Koordinierung sozialer Sicherungssysteme unterzeichnen. Nach fast zehn Jahren Verhandlungen und mehreren Anläufen wird die Reform damit abgeschlossen. Sie schafft mehr Rechtssicherheit für rund 14 Millionen EU-Bürger*innen, die in einem anderen EU-Land leben oder arbeiten. Die neuen Regeln betreffen insbesondere Arbeitslosengeld, Familien- und Pflegeleistungen sowie den Sozialversicherungsschutz bei grenzüberschreitender Arbeit und Entsendungen.