Welche Zukunft braucht die EU?

12.01.2021 | In der Presse

Die Konferenz zur Zukunft Europas bietet den idealen Rahmen zur Auseinandersetzung mit dieser Frage. Für mich ist entscheidend, dass Bürger*innen eine entscheidende Rolle spielen bei dieser Konferenz, es geht schließlich um ihre Zukunft.  Die Corona-Pandemie hat eine schwere soziale und wirtschaftliche Krise ausgelöst. Durch diese Erfahrung hat sich das europäische Integrationsprojekt in einigen Bereichen unverhofft rasant weiterentwickelt, z.B durch das beispielloses Anleiheprogramm, um die wirtschaftlichen Folgen einer beispiellosen Krise zu bewältigen oder durch den Gemeinschaftskauf von Impfstoffen. Es liegt aber noch eine Menge Arbeit vor uns, denn die Corona-Pandemie hat die neurotischen Schwächen der EU noch einmal deutlich vor Augen geführt. Mehr dazu findet ihr in einem Gastbeitrag im Tagesspiegel, den ich mit anderen Abgeordneten geschrieben habe:

https://m.tagesspiegel.de/politik/die-eu-politik-wird-maechtiger-bei-gesundheit-und-umwelt-ist-der-nationale-ansatz-bereits-passe/26786174.html

Einen weiteren Gastbeitrag zur Zukunftskonferenz im EUobserver findet ihr hier. Der Artikel ist auf Englisch erschienen.

https://euobserver.com/opinion/150564

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Was ist das Europäische Semester und wie kann es helfen, die Wirtschaft nach der Corona-Pandemie wiederaufzubauen?

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„Wann kann ich in Rente gehen? Wann wird Schulunterricht endlich digitaler? Finde ich einen Kitaplatz für meine Kinder?“: Diese Fragen spielen eine große Rolle im Leben der EU-Bürger*innen. Im gemeinsamen Wirtschafts- und Währungsraum der EU ist es notwendig, dass die Mitgliedsstaaten ihre Wirtschaftspolitik miteinander abstimmen und gemeinsame Zielvorstellungen verfolgen. Diese Koordinierung findet seit 2010 im Rahmen des sogenannten Europäischen Semesters statt.