Mehr als 20 Millionen Menschen in Europa sind von Armut bedroht, obwohl sie arbeiten. Armutsfeste Mindestlöhne waren seit Beginn unserer Amtszeit 2019 ein Kernanliegen von uns Sozialdemokrat*innen im Europäischen Parlament. Deshalb kommt die EU-Richtlinie für europäische Mindestlöhne genau zum richtigen Zeitpunkt. Sie soll EU-weit für armutsfeste Löhne und eine höhere Tarifbindung sorgen. Es geht nicht darum, einen einheitlichen Mindestlohn festzulegen, sondern gemeinsame europäische Standards für die Berechnung von Mindestlöhnen festzulegen. 

Ich habe im Vorwärts erklärte, wie genau die Richtlinie funktioniert. Den Artikel könnt ihr hier lesen.

Außerdem ist im Deutschlandfunk ein ausführlicher Beitrag zur neuen Richtlinie erschienen, in dem auch ich zu Wort komme. Den Beitrag findet ihr hier​.

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„Sozialdumping wirksam bekämpfen“

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„Gerade in Berlin würden verbindliche Regelungen vielen Beschäftigten ganz konkret helfen. Allein für Berliner Lieferdienste sind tausende bei Subunternehmern angestellte Lieferbot*innen unter prekären Arbeitsbedingungen unterwegs. Ob Schwarzarbeit, Lohnbetrug, oder 12-Stunden-Schichten – es wird Zeit, dass wir diesem System ein Ende setzen.“

Europäische Sozialdemokraten fordern ambitionierte EU-Strategie gegen Armut: Jetzt nun Butter bei die Fische

Europäische Sozialdemokraten fordern ambitionierte EU-Strategie gegen Armut: Jetzt nun Butter bei die Fische

„In Berlin war 2022 jede vierte minderjährige Person armutsgefährdet oder lebte in einer Bedarfsgemeinschaft – ein Wert, der dem europäischen Durchschnitt entspricht. Das zeigt, wie dringend wir eine gemeinsame europäische Antwort brauchen. Dazu gehören gezielte soziale Investitionen, insbesondere zur Bekämpfung von Kinderarmut, einschließlich eines zweckgebundenen Budgets von mindestens 20 Mrd. EUR für die Europäische Kindergarantie.“