Endlich finales grünes Licht für die Reform der Verordnung zur Koordinierung der Sozialversicherungssysteme 

27.07.2026 | In der Presse, Sozialpolitik

Anfang des Monats hat das EU-Parlament in Straßburg final grünes Licht für die Reform der Verordnung zur Koordinierung der Sozialversicherungssysteme gegeben. Als Berichterstatterin lag mir besonders am Herzen, dass Menschen, die in ein anderes EU-Land ziehen, weiterhin sozial abgesichert sind – und dass die Regeln dabei einfacher und verlässlicher werden. Mit 511 Ja-Stimmen, 87 Nein-Stimmen und 61 Enthaltungen fiel das Ergebnis deutlich aus. Das Thema fand ein breites mediales Echo.

euradio, 9. Juli 2026 euradio hat mich direkt als Berichterstatterin interviewt. Im Gespräch ging es insbesondere um die Hintergründe der Reform: Nach fast zehnjährigen Verhandlungen lösen die neuen Regeln die bisherige Verordnung aus dem Jahr 2010 ab. → Zum Beitrag

Nau.ch, 7. Juli 2026 Nau.ch zitiert mich ebenfalls als Berichterstatterin mit der Einschätzung, dass die Reform die Regeln vereinfachen und die Rechte mobiler Beschäftigter stärken. Der Artikel nimmt darüber hinaus vor allem die praktischen Auswirkungen in den Blick: Weil die Verordnung Teil des Personenfreizügigkeitsabkommens ist, betrifft die Neuregelung – künftig ist bei arbeitslosen Grenzgängern der letzte Beschäftigungsstaat zuständig – auch die Schweiz. → Zum Artikel

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Das Europäische Parlament und der Rat der Europäischen Union werden heute die Reform der Verordnung zur Koordinierung sozialer Sicherungssysteme unterzeichnen. Nach fast zehn Jahren Verhandlungen und mehreren Anläufen wird die Reform damit abgeschlossen. Sie schafft mehr Rechtssicherheit für rund 14 Millionen EU-Bürger*innen, die in einem anderen EU-Land leben oder arbeiten. Die neuen Regeln betreffen insbesondere Arbeitslosengeld, Familien- und Pflegeleistungen sowie den Sozialversicherungsschutz bei grenzüberschreitender Arbeit und Entsendungen.