Bezahlbarer Wohnraum ist nicht nur in Deutschland Mangelware.  Im Interview mit der Berliner Stimme erkläre ich, wie die Situation in anderen EU-Staaten aussieht und wieso junge Europäer*innen besonders betroffen sind. Außerdem könnt Ihr nachlesen, was die EU tut, um die Lage auf dem Wohnungsmarkt zu entschärfen und Mieter*innen zu unterstützen. 

In vielen EU-Ländern lebt die Mehrheit der 18- bis 34-Jährigen noch bei ihren Eltern: 66 Prozent der jungen Italiener:innen, 58 Prozent der Portugies:innen und 74 Prozent der Slowak:innen wählen „Hotel Mama“ nicht aus Bequemlichkeit, sondern haben keine andere Chance auf bezahlbaren Wohnraum.

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„Gerade in Berlin würden verbindliche Regelungen vielen Beschäftigten ganz konkret helfen. Allein für Berliner Lieferdienste sind tausende bei Subunternehmern angestellte Lieferbot*innen unter prekären Arbeitsbedingungen unterwegs. Ob Schwarzarbeit, Lohnbetrug, oder 12-Stunden-Schichten – es wird Zeit, dass wir diesem System ein Ende setzen.“

Europäische Sozialdemokraten fordern ambitionierte EU-Strategie gegen Armut: Jetzt nun Butter bei die Fische

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„In Berlin war 2022 jede vierte minderjährige Person armutsgefährdet oder lebte in einer Bedarfsgemeinschaft – ein Wert, der dem europäischen Durchschnitt entspricht. Das zeigt, wie dringend wir eine gemeinsame europäische Antwort brauchen. Dazu gehören gezielte soziale Investitionen, insbesondere zur Bekämpfung von Kinderarmut, einschließlich eines zweckgebundenen Budgets von mindestens 20 Mrd. EUR für die Europäische Kindergarantie.“