In einem aktuellen Beitrag von rbb Radio 3 wurde ich zur Wohnraumkrise in europäischen Großstädten wie Berlin, Madrid und Paris interviewt. Die Situation ist dramatisch: Mietkosten steigen, bezahlbarer Wohnraum wird immer knapper, allein in Berlin leben über 55.000 Menschen ohne eigenes Dach über dem Kopf – während gleichzeitig tausende Wohnungen leer stehen.

Als SPD-Abgeordnete im EU-Parlament gehöre ich dem neuen Sonderausschuss zur Wohnraumkrise in der EU an. Im Interview habe ich über notwendige Konzepte für bezahlbaren Wohnraum gesprochen und betont: Wir müssen von unseren Nachbarländern lernen und endlich auf europäischer Ebene handeln.

Wohnen ist ein soziales Grundrecht und keine Ware. Wir brauchen einen Mix aus mehr sozialem Wohnungsbau, strengeren Regeln gegen Leerstand und Spekulation sowie einen europäischen Austausch über erfolgreiche Strategien. Der neue Sonderausschuss ist ein wichtiger Schritt, um die Wohnraumkrise gemeinsam anzugehen.

👉 Den vollständigen Beitrag könnt ihr hier nachhören: Radio 3 am Nachmittag (rbb)

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Das Europäische Parlament und der Rat der Europäischen Union werden heute die Reform der Verordnung zur Koordinierung sozialer Sicherungssysteme unterzeichnen. Nach fast zehn Jahren Verhandlungen und mehreren Anläufen wird die Reform damit abgeschlossen. Sie schafft mehr Rechtssicherheit für rund 14 Millionen EU-Bürger*innen, die in einem anderen EU-Land leben oder arbeiten. Die neuen Regeln betreffen insbesondere Arbeitslosengeld, Familien- und Pflegeleistungen sowie den Sozialversicherungsschutz bei grenzüberschreitender Arbeit und Entsendungen.