Gestern hat die Kommission einen Gesetzesvorschlag zur Regulierung der Plattformarbeit vorgelegt. Damit haben das Europäische Parlament und der Rat grünes Licht, um im neuen Jahr mit den Verhandlungen für ein neues EU-Gesetz zu beginnen.

Worum geht es? Jede*r zehnte Europäer*in hat bereits ihre oder seine Arbeit auf einer Online-Plattform angeboten, obwohl die Arbeitsbedingungen in vielen Bereichen der Plattformwirtschaft bisher schlecht sind. Niedrige Bezahlung, unvergütete Rufbereitschaft und eine fehlende Kranken- oder Unfallversicherung haben vielen Plattformbeschäftigten europaweit ein gutes Leben erschwert.
Damit soll jetzt Schluss sein! Was genau, die Kommission vorgeschlagen hat, könnt ihr in diesem Artikel aus der FAZ vom 9.12.2021 nachlesen, in dem ich auch zu Wort komme.

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Das Europäische Parlament und der Rat der Europäischen Union werden heute die Reform der Verordnung zur Koordinierung sozialer Sicherungssysteme unterzeichnen. Nach fast zehn Jahren Verhandlungen und mehreren Anläufen wird die Reform damit abgeschlossen. Sie schafft mehr Rechtssicherheit für rund 14 Millionen EU-Bürger*innen, die in einem anderen EU-Land leben oder arbeiten. Die neuen Regeln betreffen insbesondere Arbeitslosengeld, Familien- und Pflegeleistungen sowie den Sozialversicherungsschutz bei grenzüberschreitender Arbeit und Entsendungen.