Gestern hat die Kommission einen Gesetzesvorschlag zur Regulierung der Plattformarbeit vorgelegt. Damit haben das Europäische Parlament und der Rat grünes Licht, um im neuen Jahr mit den Verhandlungen für ein neues EU-Gesetz zu beginnen.

Worum geht es? Jede*r zehnte Europäer*in hat bereits ihre oder seine Arbeit auf einer Online-Plattform angeboten, obwohl die Arbeitsbedingungen in vielen Bereichen der Plattformwirtschaft bisher schlecht sind. Niedrige Bezahlung, unvergütete Rufbereitschaft und eine fehlende Kranken- oder Unfallversicherung haben vielen Plattformbeschäftigten europaweit ein gutes Leben erschwert.
Damit soll jetzt Schluss sein! Was genau, die Kommission vorgeschlagen hat, könnt ihr in diesem Artikel aus der FAZ vom 9.12.2021 nachlesen, in dem ich auch zu Wort komme.

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Gestern gab die Europäische Kommission den Startschuss für das neue jährliche Europäische Semester – ein Zyklus der finanz-, wirtschafts- und sozialpolitischen Koordinierung innerhalb der EU, der 2010 als Reaktion auf die Finanzkrise eingeführt wurde. Sein Zweck ist es, koordinierte Maßnahmen zu gewährleisten, um gemeinsame europäische Prioritäten und Herausforderungen anzugehen und ähnliche Krisen in der Zukunft zu verhindern.