Gute Arbeit im EU-Parlament – auch für Reinigungskräfte!

10.07.2024 | In der Presse

In einer Langzeitrecherche berichtet die Zeit über prekäre Arbeitsbedingungen für Reinigungskräfte im EU-Parlament. Schikane, Machtmissbrauch, schlechte Ausstattung und Arbeitsverträge von Subunternehmen machen es den Reinigungskräften im EU-Parlament schwer.

Die Reinigungskräfte schaffen jeden Tag die Grundlage dafür, dass die Arbeit im Europaparlament reibungslos läuft, und schützen die Gesundheit der Menschen, die hier arbeiten.

Gemeinsam mit meinen sozialdemokratischen Kolleg*innen haben wir uns bei der Parlamentsverwaltung für die Verbesserung der Arbeitsverhältnisse von Reinigungskräften stark gemacht, bisher leider ohne Erfolg. Für uns ist jedoch klar: EU-Institutionen sollten Vorreiter guter Arbeit sein und mit fairen Arbeitsbedingungen. Dazu gehört für Reinigungskräfte auch die direkte Anstellung durch das EU-Parlament und durch Subunternehmensstrukturen.

Die ganze Recherche könnt ihr hier lesen (die Zeit, Bezahlschranke).

Warum ich mich für die gerechtere Gestaltung für Unteraufgabeverträge bin, könnt ihr in diesem Blogeintrag lesen.

Mehr lesen:

„Sozialdumping wirksam bekämpfen“

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„Gerade in Berlin würden verbindliche Regelungen vielen Beschäftigten ganz konkret helfen. Allein für Berliner Lieferdienste sind tausende bei Subunternehmern angestellte Lieferbot*innen unter prekären Arbeitsbedingungen unterwegs. Ob Schwarzarbeit, Lohnbetrug, oder 12-Stunden-Schichten – es wird Zeit, dass wir diesem System ein Ende setzen.“

Europäische Sozialdemokraten fordern ambitionierte EU-Strategie gegen Armut: Jetzt nun Butter bei die Fische

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„In Berlin war 2022 jede vierte minderjährige Person armutsgefährdet oder lebte in einer Bedarfsgemeinschaft – ein Wert, der dem europäischen Durchschnitt entspricht. Das zeigt, wie dringend wir eine gemeinsame europäische Antwort brauchen. Dazu gehören gezielte soziale Investitionen, insbesondere zur Bekämpfung von Kinderarmut, einschließlich eines zweckgebundenen Budgets von mindestens 20 Mrd. EUR für die Europäische Kindergarantie.“