Mehr als 20 Millionen Menschen in Europa sind von Armut bedroht, obwohl sie arbeiten. Armutsfeste Mindestlöhne waren seit Beginn unserer Amtszeit 2019 ein Kernanliegen von uns Sozialdemokrat*innen im Europäischen Parlament. Deshalb kommt die EU-Richtlinie für europäische Mindestlöhne genau zum richtigen Zeitpunkt. Sie soll EU-weit für armutsfeste Löhne und eine höhere Tarifbindung sorgen. Es geht nicht darum, einen einheitlichen Mindestlohn festzulegen, sondern gemeinsame europäische Standards für die Berechnung von Mindestlöhnen festzulegen. 

Ich habe im Vorwärts erklärte, wie genau die Richtlinie funktioniert. Den Artikel könnt ihr hier lesen.

Außerdem ist im Deutschlandfunk ein ausführlicher Beitrag zur neuen Richtlinie erschienen, in dem auch ich zu Wort komme. Den Beitrag findet ihr hier​.

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Das Europäische Parlament und der Rat der Europäischen Union werden heute die Reform der Verordnung zur Koordinierung sozialer Sicherungssysteme unterzeichnen. Nach fast zehn Jahren Verhandlungen und mehreren Anläufen wird die Reform damit abgeschlossen. Sie schafft mehr Rechtssicherheit für rund 14 Millionen EU-Bürger*innen, die in einem anderen EU-Land leben oder arbeiten. Die neuen Regeln betreffen insbesondere Arbeitslosengeld, Familien- und Pflegeleistungen sowie den Sozialversicherungsschutz bei grenzüberschreitender Arbeit und Entsendungen.