Am heutigen Internationalen Workers Memorial Day (#IWMD) möchte ich den am Arbeitsplatz verunglückten und arbeitsbedingt erkrankten Menschen gedenken. Der Gesundheitsschutz für Arbeitnehmer*innen ist keine Selbstverständlichkeit und musste über Jahrzehnte erkämpft werden. Aktuell ist er wichtiger denn je, viele Berufsgruppen sind unzureichend vor dem Corona-Virus geschützt – Verkäufer*innen, Krankenhauspersonal und Lieferfahrer*innen stehen in ständigen und engen Kontakt mit ihren Mitmenschen, sie halten unseren Alltag am Laufen. Danke! Doch auch bei der Arbeit im Home-Office müssen wir ein Auge auf die Gesundheit haben. Mit neuen Arbeitsformen kommen auch neue Formen der Belastung und so sollten Burn-Out, Depressionen und Angstzustände als Berufskrankheiten anerkannt werden. In vielen Staaten werden die Corona-Maßnahmen gelockert, bei der Rückkehr in den normalen Arbeitsalltag, muss die Gesundheit als tragender Faktor bedacht werden und Probleme, die durch die Krise aufdeckt wurden, müssen angegangen werden.

In diesem Zusammenhang möchte ich auch die Lektüre des Leitfadens ,,COVID-19: Rückkehr an den Arbeitsplatz“ der Europäische Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatzn (OSHA) empfehlen: https://osha.europa.eu/de/publications/covid-19-back-workplace-adapting-workplaces-and-protecting-workers/view

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