Das EU-Parlament hat während der vergangenen Plenarwoche Mitte März eine Resolution für eine europäische Kinderhauptstadt verabschiedet.

Unsere Zukunft liegt in den Händen der Jüngsten unter uns, doch allzu oft finden ihre Stimmen kein Gehör in der Welt der Politik. Kinder und Jugendliche verdienen es, von starken Befürworter*innen unterstützt zu werden, bis sie selbst das Wahlrecht in Händen halten können.

Genau dafür setzt sich Jan Haarmeyer zusammen mit seinen Mitstreiter*innen ein: 2020 gründeten er einen Verein mit der Vision einer Kinderhauptstadt Europas – eine Stadt, die jedes Jahr aufs Neue beweist, wie ernst es ihr mit der Einbeziehung und Partizipation der jungen Generation ist.

Gestern haben wir im EU-Parlament die Kommission und den Rat dazu aufgerufen, jedes Jahr eine europäische Kinderhauptstadt zu ernennen.

Inspiriert von der Europäischen Kulturhauptstadt, zielt die Idee der Europäischen Kinderhauptstadt darauf ab, den Fokus auf Kinder und ihre Rechte zu legen sowie ihre Möglichkeiten zur demokratischen Teilnahme zu stärken.
Bewerberstädte müssen vor der Auszeichnung belegen, dass sie sich durch eine effektive und innovative Kinderpolitik hervortun, die Chancengleichheit, gesundes Aufwachsen, qualitativ hochwertige Bildung und eine saubere Umwelt umfasst.

Wir senden damit eine klare Botschaft: Wir nehmen die Rechte von Kindern in der EU ernst!

Mehr Informationen findet Ihr in dieser Pressemitteilung.

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