Eine große Mehrheit hat heute im Europäischen Parlament den Weg geebnet für den nächsten Schritt auf dem Weg zu Gehältertransparenz in der EU. Jetzt starten die Verhandlungen zwischen Kommission, Rat und Parlament.

Was wollen wir mit der Richtlinie für Lohntransparenz erreichen?

In der EU verdienen Frauen* 13 % weniger als ihre männlichen Kollegen für die gleiche Arbeit. Ein Recht auf einen direkten Vergleich des Gehalts mit Kolleg*innen schafft Transparenz und erhöht den Druck auf Arbeitgeber, für #EqualPay zu sorgen.

Zusammen mit einem EU-Rahmen für faire Mindestlöhne haben wir jetzt die Chance, die Einkommen von Millionen EU-Bürger*innen spürbar zu verbessern und unsere Gesellschaft gerechter zu machen.

Hier habe ich mich im Handelsblatt zum Gesetzesvorhaben geäußert. 

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„Sozialdumping wirksam bekämpfen“

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„Gerade in Berlin würden verbindliche Regelungen vielen Beschäftigten ganz konkret helfen. Allein für Berliner Lieferdienste sind tausende bei Subunternehmern angestellte Lieferbot*innen unter prekären Arbeitsbedingungen unterwegs. Ob Schwarzarbeit, Lohnbetrug, oder 12-Stunden-Schichten – es wird Zeit, dass wir diesem System ein Ende setzen.“

Europäische Sozialdemokraten fordern ambitionierte EU-Strategie gegen Armut: Jetzt nun Butter bei die Fische

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„In Berlin war 2022 jede vierte minderjährige Person armutsgefährdet oder lebte in einer Bedarfsgemeinschaft – ein Wert, der dem europäischen Durchschnitt entspricht. Das zeigt, wie dringend wir eine gemeinsame europäische Antwort brauchen. Dazu gehören gezielte soziale Investitionen, insbesondere zur Bekämpfung von Kinderarmut, einschließlich eines zweckgebundenen Budgets von mindestens 20 Mrd. EUR für die Europäische Kindergarantie.“