In einem aktuellen Beitrag von rbb Radio 3 wurde ich zur Wohnraumkrise in europäischen Großstädten wie Berlin, Madrid und Paris interviewt. Die Situation ist dramatisch: Mietkosten steigen, bezahlbarer Wohnraum wird immer knapper, allein in Berlin leben über 55.000 Menschen ohne eigenes Dach über dem Kopf – während gleichzeitig tausende Wohnungen leer stehen.

Als SPD-Abgeordnete im EU-Parlament gehöre ich dem neuen Sonderausschuss zur Wohnraumkrise in der EU an. Im Interview habe ich über notwendige Konzepte für bezahlbaren Wohnraum gesprochen und betont: Wir müssen von unseren Nachbarländern lernen und endlich auf europäischer Ebene handeln.

Wohnen ist ein soziales Grundrecht und keine Ware. Wir brauchen einen Mix aus mehr sozialem Wohnungsbau, strengeren Regeln gegen Leerstand und Spekulation sowie einen europäischen Austausch über erfolgreiche Strategien. Der neue Sonderausschuss ist ein wichtiger Schritt, um die Wohnraumkrise gemeinsam anzugehen.

👉 Den vollständigen Beitrag könnt ihr hier nachhören: Radio 3 am Nachmittag (rbb)

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„Gerade in Berlin würden verbindliche Regelungen vielen Beschäftigten ganz konkret helfen. Allein für Berliner Lieferdienste sind tausende bei Subunternehmern angestellte Lieferbot*innen unter prekären Arbeitsbedingungen unterwegs. Ob Schwarzarbeit, Lohnbetrug, oder 12-Stunden-Schichten – es wird Zeit, dass wir diesem System ein Ende setzen.“

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„In Berlin war 2022 jede vierte minderjährige Person armutsgefährdet oder lebte in einer Bedarfsgemeinschaft – ein Wert, der dem europäischen Durchschnitt entspricht. Das zeigt, wie dringend wir eine gemeinsame europäische Antwort brauchen. Dazu gehören gezielte soziale Investitionen, insbesondere zur Bekämpfung von Kinderarmut, einschließlich eines zweckgebundenen Budgets von mindestens 20 Mrd. EUR für die Europäische Kindergarantie.“